20.05.2020

Corona - Krise

Die Covid19 - Pandemie trifft uns alle. Aber noch mehr trifft sie Personen, die sonst schon am Rande der Gesellschaft oder in Ausbeutungssituationen leben.

Hier finden Sie Medienberichte über den Einfluss der Corona-Krise auf Prostitution und Menschenhandel

Pfarrer Peter Kossen setzt sich schon seit Jahren für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie ein. 

Sein Bekanntheitsgrad in den Medien stieg aber durch den Corona-Ausbruch rasant an, nachdem er in der Politik-Talkshow „Hart aber Fair“ zu Gast war. „Sklaverei, Ausbeutung, Menschenhandel“ sind die drastischen Worte, mit denen der katholische Pfarrer seit Jahren die Situation von Arbeitsmigranten aus Ost- und Südosteuropa im Nordwesten Deutschlands beschreibt.

Westfällische Nachrichten (Artikel vom 16.08.2020)

Illegale Prostitution: Trotz Corona auf dem Straßenstrich

Prostitution trotz Corona - wie das läuft, erzählt Zhana die sich auf dem Strassenstrich in Berlin prostituiert. Das Geschäft verlagert sich in dunkle Hauseingänge, Parks oder öffentliche Toiletten.

Ein Film von Güner Balcı und Jesco Denzel (7.04.2020)

Kriminalität passt sich an

Menschenhandel und illegale Immigration suchen sich neue Wege in Krisenzeiten.

Artikel von Sven Wohl (15.05.2020)

Coronavirus: Sexarbeiterinnen geraten in der corona-krise in Not

Auch Prostituierte können wegen der Corona-Krise nicht mehr arbeiten. Viele von ihnen können keine Sozialhilfe beantragen. Die Frauenberatungsstelle FIZ hat einen Corona-Notfonds geschaffen.

Sendung SRF (01.04.2020)

Prostituierte arbeiten trotz Verbot weiter

Auf Erotikportalen bieten Sexarbeiterinnen munter ihre Dienste an - trotz bundesrätlicher Weisung.

Artikel von Andrea Haefely (19.03.2020)

Die Situation der Sexarbeitenden ist prekär

Prostituierte dürfen wegen der Corona-Krise nicht mehr arbeiten. Die Berner Fremdenpolizei appelliert an die Borellinhaber, dass sie jetzt den Sexarbeitenden günstige Wohnmöglichkeiten bieten.

Artikel von Rahel Guggisberg (23.03.2020)

Die illegale prostitution hat jetzt oberwasser

Bordelle müssen wegen der Coronavirus-Krise schliessen. Doch das Geschäft mit der Prostitution geht weiter - bloss wandert es in unkontrollierte Bereiche ab.

Artikel von Anette Dowideit (17.03.2020)