28.04.2021
14:00 - 17:30 Uhr / online

Schulung "Loverboys - Wenn die vermeintlich grosse Liebe in Ausbeutung endet"

«Loverboys» spielen ihren Opfern die grosse Liebe vor, mit dem Ziel sie auszubeuten.

Sie machen die Betroffenen systematisch von sich abhängig, sondern sie von ihrem Umfeld ab und beuten sie dann gezielt aus. Die Form der Ausbeutung durch einen Loverboy ist von Fall zu Fall verschieden und kann unterschiedliche Straftatbestände umfassen (z.B. Förderung der Prostitution (häufigste Form), Erpressung, Drohung, (sexuelle) Nötigung). Betroffen sind sowohl Mädchen, Knaben wie auch junge Erwachsene. Während sich die oder der Betroffene unsterblich verliebt, hat der «Loverboy» nur ein Ziel: schnell und viel Geld mit ihr oder ihm zu verdienen.

Die Schulung beleuchtet den Mechanismus der «Loverboy-Methode» aus verschiedenen Perspektiven und will die Aufmerksamkeit für Opfer und Täter schärfen. Wir lernen mehr über die starke Abhängigkeit der Betroffenen und darüber, welche Schritte deren Befreiung unterstützen können.

REFERENTEN:

Dr.med. Jan Gysi, Facharzt für Psychiatrie & Pyschotherapie FMH (Spezialgebiet Traumatherapie)
Dr. iur. Peter Rüegger (Geschädigten- und Opferberatung)