Menschenhandel

Global sind über 40 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel. 
Von allen gehandelten Menschen sind 49 Prozent Frauen und 33 Prozent Kinder, die meisten von ihnen landen in der Sexindustrie1.  

(Quelle: ILO International Labour Organization)

Definition von Menschenhandel

Die erste internationale Einigung über die Definition von Menschenhandel findet sich im Palermo-Protokoll. Nach der international gültigen Definition gehören zum Menschenhandel drei kombiniert auftretende Merkmale: - das Anwerben, Anbieten, Befördern, Verbringen, Vermitteln oder Beherbergen von Menschen (Handlung) - unter Zuhilfenahme von unerlaubten Mitteln wie Täuschung, Drohung, Nötigung (Mittel) – mit dem Ziel der Ausbeutung, sei es der sexuellen Ausbeutung, der Ausbeutung der Arbeitskraft oder zur Entnahme von Körperorganen (Zweck).

(Quelle: EDA)

Fallbeispiel Arbeitsausbeutung
Der junge Mann Safak* arbeitet fast rund um die Uhr in einem Quartierladen. Er muss auch illegale Waren verkaufen. 
Sein Lohn wird zurückbehalten, und er wird auf später vertröstet. Wenn er sich versucht zu wehren, wird er bedroht.