Schulungen für Schulen, Arbeitsinspektorate und Spitäler

SCHULUNGEN ZUR LOVERBOY-METHODE FÜR SCHULEN IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM PROZESSBÜRO

Für Berufsschulen bieten wir gemeinsam mit dem Prozessbüro Schulungen zur Loverboy-Methode an. Dieses Angebot richtet sich gezielt an junge Menschen. Während zwei Lektionen informieren und sensibilisieren wir zum Thema «Loverboy» und diskutieren mit den Jugendlichen. Dabei loten wir zusammen mit den Teilnehmenden die Grenzen von Gefälligkeiten aus und setzen uns mit den Themen Manipulation und Machtmissbrauch auseinander.  

Unser Angebot:

2 Lektionen Unterricht für Jugendliche und junge Erwachsene

Die Inhalte des Angebotes lassen sich im Lehrplan 21 der Kompetenz ERG 1, 2 und 5 zuordnen. Im allgemeinbildenden Unterricht der Berufsschulen ist das Angebot im Lernbereich Gesellschaft den Aspekten Ethik; Identität und Sozialisation sowie Recht zuzuordnen.

SCHULUNGEN ZUM THEMA AUSBEUTUNG DER ARBEITSKRAFT IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM SECO  

Gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bieten wir Informationsworkshops zum Thema Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft an. Die Schulungen sind Teil einer Sensibilisierungskampagne, die das SECO im Jahr 2020 lanciert hat. Sie richten sich in erster Linie an Arbeitsinspektor*innen und Inspektor*innen der Arbeitsmarktaufsicht, die dank ihrer Inspektionstätigkeit einen vertieften Einblick in Unternehmen haben und so eine wichtige Rolle beim Erkennen potentiell betroffener Personen spielen. Die Teilnehmenden erhalten Tipps, auf welche Anzeichen sie achten können und welche Ansprechpartner*innen im Verdachtsfall beigezogen werden können.  

Wir bieten einen spannenden Mix aus Theorie und Praxis. Diverse Fachleute teilen ihre Expertise in Inputreferaten und Präsentationen. In einem zweiten Teil wird das Thema in Gruppen mit praktischen Fallbeispielen vertieft und konkrete Lösungsansätze erarbeitet. An der Schulung wird auch für den Austausch unter den Teilnehmenden genügend Raum geboten.  

SCHULUNGEN FÜR FACHPERSONEN IM GESUNDHEITSWESEN IN ZUSAMMENARBEIT MIT FEDPOL

Seit einigen Jahren führen wir zusammen mit dem Bundesamt für Polizei fedpol Sensibilisierungen gegen Menschenhandel an Spitälern durch. Ziel ist es, Fachpersonen im Gesundheitswesen auf Anzeichen von Menschenhandel aufmerksam zu machen. Bei ihrer täglichen Arbeit könnten Personen, die im Medizinalbereich arbeiten, Betroffenen von Menschenhandel begegnen.  Um diese zu erkennen und richtig betreuen zu können ist es wichtig, dass sie die spezifischen Indikatoren für eine Ausbeutung kennen und wissen, was im Verdachtsfall zu unternehmen ist.  

Die Veranstaltungen sind Teil einer Sensibilisierungskampagne von fepdol, welche nebst Informationen zum Thema Menschenhandel auch praktische Hinweise sowie wertvolle Kontakte und Referenzen für medizinisches Fachpersonal aufführt.  

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