08.07.2021

Ausbeutung der Arbeitskraft

Opfern von Ausbeutung der Arbeitskraft ist manchmal nicht bewusst, dass sie ausgebeutet werden. Nicht nur der niedrige Lohn, sondern auch fehlende Dokumente und Arbeitsverträge oder ein isolierter Arbeitsplatz können Hinweise auf eine Ausbeutung sein.

Hier finden Sie Medienberichte zum Thema Ausbeutung der Arbeitskraft

Bauernpaar wegen Menschenhandels verurteilt

Sie mussten bis zu 20 Stunden am Tag arbeiten, manchmal die komplette Woche durch. Kartoffeln schälen, die zu Salat verarbeitet und etwa an Kantinen geliefert wurden. Dafür gab es Lähne weit unter dem Tarif, Schlafräume in einen abbruchreifen Gebäude, Beschimpfungen und Androhung körperlicher Gewalt. 

t-online (07.07.21)

Verdacht auf Menschenhandel - Nagelstudios im Visier

Deutschland ist Dreh- und Angelpunkt vietnamesischer Menschenhändler in Westeuropa. Dahinter steckt ein riesiges Netzwerk, das gewaltige Summen umsetzt. Die Deutsche Welle hat die Polizei bei einer Razzia in einer westdeutschen Kleinstadt begleitet.

DW Nachrichten (18.06.2021)

Eine polnische Pflegekraft wehrt sich

Mit 50 Jahren kommt Ewa als Pflegekraft aus Polen nach Deutschland. Als sie erkennt, dass sie ausgebeutet wird, sagt sie dem ungerechten System den Kampf an. Sie streitet für bessere Arbeitsbedingungen und ein selbstbestimmtes Leben.

von Sophie Rebmann (28.05.21)

«Der grösste Baustellenskandal der vergangenen Jahrzehnte»

Auf dem ehemaligen Prattler Rohner-Chemieareal soll ein Ort der Begegnung entstehen. Doch bei den Bauarbeiten sollen 140 Osteuropäer massiv ausgebeutet worden sein. Der Kanton reagiert.

Artikel von Seline Bietenhard (12.05.2021)

Fedpol-Chefin della Valle: «Tomaten sind das neue Kokain»

Fedpol-Chefin Nicoletta della Valle malt zur Eröffnung des Observatoriums für Organisierte Kriminalität in Lugano ein düsteres Bild von der Präsenz italienischer Mafia-Organisationen im Land. Sie würde ein Gesetz für reumütige Mafiosi, die mit der Justiz zusammenarbeiten, begrüssen.

«Tomaten sind das neue Kokain», sagte Nicoletta della Valle und verwies dabei auch auf die sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen von Feldarbeitern in Süditalien.

Artikel von Gerhard Lob (12.05.2021)

BRasilien: 38 Jahre als Sklavin gehalten

Als Kind klopfte Madalena Gordiano an die Tür einer Familie, um nach Essen zu fragen. Nach 38 Jahren sklavenähnlicher Arbeit wurde die Hausangestellte befreit. Eine brasilianische Leidensgeschichte, die das Land bewegt.

Artikel von Ines Eisele (09.01.2021)

Junge Nannys mussten täglich 16 Stunden schuften

Ein Ehepaar soll vier junge Frauen aufs Übelste ausgebeutet haben. Sie mussten für Kost und Logis als Nannys und Haushaltshilfe sieben Tage in der Woche von 7 bis 23 Uhr arbeiten.

Artikel von Stefan Hohler und Lynn Sachs (02.12.2020)

Ausbeutung auf Kehrichtverbrennungsanlage: Polnische Bauarbeiter haben 75-Stunden-Wochen

Rund 60 Bauarbeiter aus Polen werden auf der Kehrichtverbrennungsanlage der Industriellen Werke Basel (IWB) ausgebeutet.

Artikel von Leif Simonsen und Hans-Martin Jermann (01.10.2020)

Das erleben Opfer von Menschenhandel in der Schweiz

Der Bund möchte mit einer Kampagne Arbeitsinspektoren besser auf Fälle von Menschenhandel aufmerksam machen.

Artikel von Claudius Seemann (09.08.2020)

Galeeren der Gegenwart

Der Hunger der Welt auf billigen Fisch wächst, während die Ozeane und Meere immer leerer werden. Eine solche Gleichung kann nur dann wirtschaftlich aufgehen, wenn man an anderer Stelle spart oder aber ausweichende Industriezweige fördert. 

Medienmitteilung - Sensibilisierungskampagne gegen Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung

Bern, 20.07.2020 - Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat am 20. Juli 2020 eine Informationskampagne über Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung lanciert. Damit will das SECO die Arbeitsinspektoren/-innen und Arbeitsmarktinspektoren/-innen sensibilisieren und ihnen praktische Tools an die Hand geben, damit sie allfällige Opfer leichter erkennen.

Italien will illegalen Erntehelfer die Arbeit erlauben

Debatte um Aufenthaltsbewilligung für illegale Erntehelfern in Italien. 

SRF Tagesschau (01.06.2020)

Das billige Kotelett war uns immer wichtiger

Die Deutsche Bundesregierung will Beschäftigte in Schlachthöfen besser vor Ausbeutung schützen. Es musste erst zu einer Pandemie kommen, damit sie handelt. Wie beschämend.

Kommentar von Alexandra Endres (20.05.2020)

"Menschenhandel mit Putzfrauen: Ein fall von Ausbeutung sorgt für Aufsehen

Zwei Serbinnen und ein Serbe stehen unter Verdacht, Frauen in die Schweiz gebracht und als Putzhilfen massiv ausgenutzt zu haben

Artikel von Larissa Rhyn (03.02.2020)

Mazedonier-Clan: Die Masche mit dem Konkurs

Fiktive Arbeitsverträge, kein Lohn, Drohungen: Was ehemalige Arbeiter einer Baufirma im Mittelland vorwerfen, lässt aufhorchen. Hinter der Firma steht laut Recherchen ein Familienclan aus der Balkanregion. Die Behörden ermitteln. Die Vorwürfe: Veruntreuung, Betrug, Urkundenfälschung. 

Reportage der Rundschau (15.01.2020)

Polizei nimmt drei Personen wegen Ausbeutung fest

In Gstaad und Saanen hat die Polizei drei Personen verhaftet, die unter Verdacht stehen, ausländische Arbeitskräfte illegal beschäftigt zu haben.

Artikel im Bund (14.01.2020)

«Er hat fast jede Nacht Sex von mir erzwungen»

Ein Gossauer Restaurantbesitzer soll Frauen aus Osteuropa illegal beschäftigt und sie finanziell und sexuell ausgebeutet haben. Vor dem Kantonsgericht wehrte er sich gegen die Vorwürfe.

Artikel in 20 Minuten (14.01.2020)

"Die Fremdenpolizei ist nicht böse"

Alexander Ott, Chef der Stadtberner Fremdenpolizei, trifft immer wieder Ausländer, die illegal in der Schweiz sind. Viele von ihnen sind in prekären Arbeitsverhältnissen, weil die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften gross ist. 

Interview von Valerie Zaslawski (18.12.2019)

Moderne sklaverei: zum schuften in die Schweiz

Opfer von Menschenhandel werden in der Schweiz nicht nur als Prostituierte ausgebeutet. Sie arbeiten auch als Gipser, Küchenhilfen oder Pflegende. Doch ihr Leid wird kaum entdeckt.

Artikel von Larissa Rhyn (18.10.2019)